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Aktualisiert am 11.04.2019

Fangstatistik der Forellen

 

Die Forelle ist die am weitest verbreitete Fischart in Schweizer Fliessgewässern. Sie stellt hohe Ansprüche an ihren Lebensraum und reagiert empfindlich auf Veränderungen der Wasserqualität.

Im Rahmen des Fischnetz-Projekts durchgeführte Studien belegen, dass nicht nur die Fangzahlen, sondern auch die Fischbestände abgenommen haben.

Auch wer die Aqua-Sana-Studie genauer betrachtet, von Dr. M. Escher verfasst, ist erstaunt, dass noch Fische in unserer Reuss leben.

Die Gewässerauswertung der Reuss beweist, dass die fischfressenden Vögel mit dem Hauptprädator Kormoran, Unmengen von Fischen verletzen und verschlingen.

Zählt man noch weitere "Fischfeinde" dazu, wie Sunk und Schwall, ARA, PKD, harte Uferverbauungen, um nur wenige zu nennen, dann wird uns Angst und Bange um unsere Wassertiere.

 

Bewirtschaftungs-Strategie

An intakten Gewässern soll eine Angelfischerei ohne Besatz angestrebt werden. Wann ist es soweit? Sorgen wir mit unserem Engagement dafür, dass der Lebensraum für die Fische wieder lebenswert wird.

 

Entnahmen:     2008:     72 Stück             2009:   126 Stück

                        2010:   106 Stück            2011:   104 Stück

                        2012:     44 Stück            2013:     18 Stück

                        2014:     13 Stück            2015:     21 Stück

                        2016:     17 Stück